Wußten Sie eigentlich?

Mit der Ergotherapie werden Menschen jeden Alters begleitet, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind.

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Ziel ist es, den Patienten in der Durchführung der für ihn bedeutungsvollen Betätigungen (Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit) zu unterstützen und stärken.

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Behandelt werden Störungen der Motorik, der Sinnesorgane und der geistigen/psychischen Fähigkeiten.

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Die Therapie geht über den Rahmen üblicher therapeutischer Maßnahmen hinaus: Sie nimmt Bezug auf Wissenschaften wie Medizin, Sportwissenschaft, Psychologie, Pädagogik u.v.a.

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Ergotherapie Potsdam.

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Ergotherapie im Werner-Alfred-Bad
Hegelallee 23
14469 Potsdam

Telefon 0331 581 66 88

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Unsere Partner

Kurfürstenstift
www.kurfuerstenstift.de

Therapie
Physiotherapie in Potsdam
www.physiotherapie-potsdam.de

Osteopathie in Potsdam
www.osteopathie-praxis-potsdam.de

Physio am Bahnhof
www.physio-am-bahnhof.de

Lymphzentrum Potsdam
am Klinikum Ernst von Bergmann (Ästhetikum)
www.lymphzentrum-potsdam.de

Definition Ergotherapie und Abgrenzung von Physiotherapie

Ergotherapie ist abgeleitet aus dem griechischen Ergon für Sichbewegen, Selbsttätigsein sowie Therapie für Krankenbehandlung.
Sie setzt das Engagement des Patienten voraus (aktivierende Behandlungsform). Der Therapeut fungiert als Begleitung.

Definition

  • Heilmittelerbringer – vom Arzt verordnet
  • Behandlung von Patienten allen Alters mit Störungen der Motorik, der Sinnesorgane und der geistigen/psychischen Fachbereiche: Psychiatrie, Neurologie, Orthopädie, Chirurgie, Geriatrie, Pädiatrie
  • Bedient sich verschiedener Bezugswissenschaften (Medizin, Pädagogik, Psychologie, Sportwissenschaft)

Therapiekonzept  

Ergotherapie geht über den Rahmen der üblichen therapeutischen Maßnahmen hinaus. Sie berücksichtigt nicht nur das vorliegende Leiden bzw. die Schädigung, sondern bezieht auch die Entwicklung des Patienten vor bzw. nach seiner Erkrankung ein und benutzt individuell sinnvolle Betätigungen/Bewegung als Therapie.

 

Verschreibungsmodalitäten

Der behandelnde Hausarzt oder Facharzt des Patienten, z.B. Kinderarzt oder Neurologe erhebt eine ärztliche Diagnose.
Die Erkrankung wird einer von 16 Diagnosegruppen zugeordnet,welche anhand des Indikationsschlüssels einzuordnen ist. Jede Gruppe hat eine individuell vorgeschriebene Gesamtverordnungsmenge. Ihr behandelnder Arzt stellt dementsprechend im Regelfall eine Erstverordnung und Folgeverordnungen aus, bis die Gesamtverordnungsmenge erreicht ist.
Pro Rezept können im Regelfall maximal 10 Behandlungseinheiten verordnet werden.

Beispiel:
Einem Patienten mit einem Schlaganfall stehen 40 Therapieeinheiten gemäß Diagnosegruppe zur Verfügung. Nach Abschluss der 40. Einheit ist die Behandlung im Regelfall zu Ende.

Ist ein Regelfall zu Ende, muss eine Therapieunterbrechnung von mindestens 12 Wochen stattfinden, bevor ein neuer Regelfall bei gleicher Krankheit entsteht. Es sind aber auch längerfristige Verordnungen außerhalb des Regelfalles möglich.

Sollte Ihr Arzt eine kontinuierliche Weiterbehandlung über die Gesamtverordnungsmenge hinaus befürworten, z.B. bei chronischen Krankheiten, Entwicklungsstörungen und ähnlichem, kann er auch außerhalb des Regelfalles weitere Rezepte verordnen.
Diese Rezepte müssen vom Arzt begründet und den Krankenkassen zur Genehmigung vorgelegt werden.

Sprechen Sie in diesem Fall Ihren behandelnden Arzt und Ihre Ergotherapie-Praxis an.